...denn "Bio" ist uns
      nicht gut genug...

Fütterung

Die Grundlage für qualitativ hochwertiges Wagyufleisch bildet zu 60% das genetische Potential der Rasse und zu 40% die Fütterung und Haltung der Tiere.

Die Herde wird in den ersten Jahren extensiv auf der Weide gehalten, das bedeutet, das die Tiere in Ihrer Familie mit Muttertieren, Kälbern und Ochsen auf der Weide grasen und genug Auslauf genießen können. Weibliche Tiere schlachten wir derzeit nicht. Diese bleiben bei uns ausschließlich der Nachzucht vorbehalten.

Die Ochsen, die für die Fleischverwertung in Frage kommen, werden nach ca. 2-2,5 Jahren aus der Herde selektiert und in einen gut belüfteten Offenstall mit dem extra an Bewegungsfreiheit aufgestallt. Diese Ochsen durchlaufen somit zwei Fütterungsstufen.

  1. Die extensive Weidehaltung (unterstützt mit langsamen Wachstum die Feinfaserigkeit des Fleisches)
  2. Die abschließende intensivere Fütterung im Offenstall mit hochenergetischen Futtermitteln (dies ist Voraussetzung für die Fettmarmorierung des Wagyufleisches)

Diese zwei Punkte werden durch die Kastration der Bullen unterstützt. Das heißt, wenn man die Bullen, die nicht zur Zucht geeignet sind kastriert, wachsen sie langsamer, nehmen weniger zu und haben nach einigen Jahren feineres und zarteres Fleisch.

Wir vergleichen dies gerne mit Bäumen. Eine Eiche wächst langsam und hat am Ende qualitativ hochwertiges und feinstrukturiertes Holz. Eine Pappel dagegen wächst schnell und hat eine relativ grobfaserige Holzstruktur.

Unser Futter kommt von unseren ca. 100 ha bewirtschafteten Flächen in der Umgebung unseres Hofes. Wir verwenden für unsere Schweine und Rinder hauptsächlich, die in Eigenproduktion angebauten Futtermittel wie Mais, Weizen, Gerste, Tritikale und Grassilage und geben diese in verschiedenen Mischungen an unsere Tiere weiter. Zusätzlich werden wir mit Biertreber einer kleinen Münsteraner Bio-Bierbrauerei versorgt.